24.10.2005 - Fragen ohne Antwort
Ich sehe das Leben als ein Spiel. Entweder man gewinnt, oder verliert. Enteder man spielt gut oder schlecht. In meinem Fall, dachte ich zumindest, bin ich eine gute eine gute Spielerin. Zu spielen bedeutet den Schein aufrecht zu erhalten, alles wäre in Ordnung. Ich habe das wirklich gut drauf gehabt, bis etwas mich vom Weg abgedrängt hat. Momentan würde ich mich als emotionales Frwaq bezeichenen. Man wird jetzt richtig vermuten: es geht um einen Mann. Ich erwarte nicht mit meinen 16 Jahren den Mann meines Lebens zu treffen, das will ich auch garnicht. Aber ich wünsche mir mich zu verlieben und glücklich zu sein. Zumindest für eine Weile, da ich mich für gewöhnlich schnell langweile. Bevor ich also mit diesem Mann zusammen war, war alles nur Show. Ich hatte einige Bezihungen, allerdings immer nur so zum spaß, ohne das irgendwelche Gefühle im Spiel gewesen sind. Ich hab die Männer oder Jungs wohl verarscht. Aber so ist das Leben, man lügt um weiter zu kommen und ich kam weiter. Und dann kam der zeitpunkt, zu dem ich abgedrängt wurde. Ich verliebte mich zum ersten Mal. Und trotz dem beträchtlichen Altersunterschied wurden wir ein Paar. Meine Freunde warnten mich, seine Freunde ihn, aber es war uns egal. Wir bekamen probleme, da wir im gleichen Verein tätig waren aber selbst das wussten wir zu überwinden. Allgemein gewöhnte ich mich immer mehr daran, mich nicht mehr an Regeln der Gesellschaft oder der Justiz zu halten. Leider sind wir sehr verschieden und trotz meiner großen veränderung in Richtung "erwachsen sein" und seinem doch sehr jugendlichen charakter, war ich ihm dann doch zu kindisch. Das war sein Grund für die Trennung. Das ist es was er mir immernoch vorhällt. Und meine Freunde, die sich meiner Meinung nach genauso verhalten wie ich, die Teilweise jünger sind als ich sind seiner Meinung nach "so erwachsen". Zwei Monate nach der Trennung schafften wir es also, wieder einen normalen Umgang zwischen uns herzustellen. Und Samstag abend wollten wir mit ein paar Freunden in die Diskothek. Die Verabredung platze und ich war enttäuscht. Wir stritten uns und ich ging nach Hause. Sonntags schreibt er mir eine Art abschiedsbrief, da er mir nun entgültig aus dem Weg gehen wolle. So entschloss ich mich ein Blog zu schreiben, da es tätsächlich verboten scheint, jemandem das mitzuteilen, was in seinem kopf vorgeht. Und Nachts liege ich wach, weil ich von Fragen gequält werde, die sioch tags auftaten und nachts immernoch unbeantwortet sind und bleiben. Deshalb schreibe ich alles nieder und hoffe das mir jemand den ich nicht kenne eine Antwort auf meine Fragen geben kann, da ich dieses Spiel nicht mehr spielen kann, ohne Antworten. Vorher gab es keine Fragen es wurde einfach so gemacht, wie ich es für richtig hielt. Aber vielleicht sind meine Ansichten Falsch. Vielleicht bin ich verrückt und es sagt mir nur niemand, weil niemand die Wahrheit aussprechen kann? Ist es in unsere Gesellschaft verboten, die Wahrheit zu sagen? Ist es falsch, jemandem seine Gefühle mitzuteilen? Muss man den Kontakt abbrechen, nur weil die andere Person Gefühle hat? Fragen ohne antwort, was?
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